Band I: Ein Frühling irrer Hoffnung. Schauplatz ist München 1968.

“Eine lebendige, szenisch anschauliche Darstellung der Ereignisse des Jahres 1968. Hier sind später sichtbar werdende Risse und Verwerfungen im Bewusstsein der Akteure noch überdeckt durch den begeisterten Aktionismus einer sich plötzlich als historische und revolutionäre Kraft verstehenden Generation.” (Dieter Wellershoff)

Band II: Zwielicht. Schauplätze sind Immenhausen bei Kassel 1970-72, Wyhl am Kaiserstuhl 1975 und Düsseldorf 1977.

“Schöfer hält die Distanz zu den Dingen und Ereignissen; er bleibt Beobachter, der mal kühl nüchtern bilanziert, dann wieder aus der Bewegung heraus, aus dem Innersten der Vorgänge gleichsam »Zeit-Geschichte« veranschaulicht.” (Werner Jung)

Band III: Sonnenflucht. Schauplätze sind Leros und Athen 1980.

“Ein großes und anspruchsvolles Unternehmen, ein Textarchiv der gesellschaftlichen Auseinandersetzungen, eine Literaturgeschichte in der Literatur …, ein Romanzyklus gegen die Resignation…, ein Mittel gegen linke Melancholie.” (die tageszeitung)

Band IV: Winterdämmerung. Schauplätze sind u.a. Düsseldorf 1980, Mörfelden-Walldorf 1981, Bochum 1982, Rheinhausen 1987 u. 1989

“Ein »Zeitroman«, in dem jüngste deutsche Geschichte und persönliche Erfahrung des Autors verschmolzen sind, was dem Erzählten zu eindringlicher Authentizität verhilft.” (Karl Otto Conrady)

Wesentliches über die Bücher sagt Schöfer auf seiner Autorenseite.

Eine Zusammenfassung der Handlung in “Winterdämmerung” gibt auch die Buchbesprechung auf Faust-Kultur wieder.

“Die Kinder des Sisyfos” digital: Inzwischen ist nicht nur der erste Band “Ein Frühling irrer Hoffnung” , gelesen vom Autor, als digitales Hörbuch zu erwerben, sondern auch “Der gläserne Dichter”, den der Schauspieler Timo Ben Schöfer für die Tonaufnahme gesprochen hat. Der Verleger Volker Dittrich hat damit begonnen, die Lesungen aus Teil zwei der Tetralogie, “Zwielicht” in der SoundCloud zu präsentieren.